Zum Hauptinhalt springen Zum Footer springen
Austria-Pavillion, New York, Weltausstellung
USA, 1964

Austria-Pavillon auf der
Weltausstellung in New York

Die österreichische Beteiligung an der Weltausstellung in New York 1964/65 wurde im Jahr 1962 beschlossen. Bei einem Wettbewerb der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft wurde das Projekt des Architekten Gustav Peichl unter zehn Entwürfen preisgekrönt und zur Ausführung bestimmt.
Rund sechs Millionen Schilling wurden für die Errichtung des Ausstellungsbaus budgetiert. Das Projekt wurde aus wirtschaftlichen und gestalterischen Gründen ausgewählt.
Österreich - USA

Montage mittels Baukastenprinzip

Dass Holz seit Jahrhunderten ein Hauptmaterial heimischer Baukunst und heute ein wertvolles Exportgut Österreichs ist, sollte damals zum Ausdruck gebracht werden. Die materialgerechte Lösung des Baus präsentiert sich selbst als eigenes Ausstellungsobjekt. Der hohe Vorfertigungsgrad war für die damalige Zeit eine absolute Pionierleistung

Der Architekt wollte sich die Vorteile der Vorfabrikation nutzbar machen. Die Einzelteile des im Baukastenprinzips geplanten Austria-Pavillons wurden in Österreich vorgefertigt und im Montageverfahren in New York auf der Baustelle zusammengefügt.

Als Haupttragwerk dienen drei Rahmen im Achsabstand von 9,5 m, die die oberen und unteren Zangenträger mit den Decken- und Dachbalken tragen. Die Rahmenhöhe beträgt 25 m. Der Statiker wählte die A-Form als günstigste und standsichere Lösung. Dadurch ergaben sich auch geordnete und übersichtliche statische Verhältnisse.

Das Gesamtgefüge besteht aus einfachen, rechteckigen Elementen, wobei sämtliche Tragteile als verleimte Träger ausgebildet sind. Die von der Tragkonstruktion unabhängigen Wandelemente sind durch Spannvorrichtungen miteinander und mit der Dach- bzw. Fußbodenebene verbunden.

Die Fundamentarbeiten wurden von amerikanischen Handwerkern zur gleichen Zeit wie die Holzeinzelteile in Österreich hergestellt. Die Anschlüsse und Verbindungen zwischen der Holzkonstruktion und den Betonfundamenten wurde mit Verschraubungen und Stahllaschen gelöst.

Tragwerk aus Holz, 3 Rahmen in A-Form
Bautafel
Bauherr
Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft Österreich
Architektur
Gustav Peichl, Wien
Statik
DI Dr. Ernst Armbruster und Dr. Ernst Schischka
Bauzeit
1964
Leistungsumfang WIEHAG
Ausführungsplanung, Produktion und Montage
Referenzen entdecken

AUSSERGEWÖHNLICHE HOLZBAUPROJEKTE VON WIEHAG

YouTube ist deaktiviert

Für die Verwendung von YouTube Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Vimeo ist deaktiviert

Für die Verwendung von Vimeo Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Google Maps ist deaktiviert

Für die Verwendung von Google Maps benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.